NEWS von Dienstag, 20.04.2010

Montag, 19.04. - Nachschau
Erfolgreiches Comeback von Vondel Park

Sicherer Sieg nach langer Pause

Nach einer gut viermonatigen Pause zeigte sich Vondel Park gleich wieder von seiner besten Seite. Robin Vercammen verordnete dem Wallach, dem in der vergangenen Saison bei zehn Starts sieben Volltreffer geglückt waren, ein Rennen dicht hinter der Spitze, attackierte im Schlussbogen und strebte in der Distanz einem sehr sicheren Erfolg entgegen.

Vondel Park siegte mit Robin Vercammen sicher vor Volero und Argentini






























Argentini (Patricia Ruckdäschel), die dem 15:10-Favoriten anfangs das Kommando verweigert hatte, musste unmittelbar vor dem Pfosten auch noch den aus fünfter Position stark endenden Volero (Thomas Panschow) vor sich dulden. Als Vierter hinterließ außerdem der aus der südwestdeutschen Provinz angereiste Seriensieger Sardor (Peter Poen) nach einem Rennen in der Todesspur einen nachhaltigen Eindruck.

Eine hundertprozentige Ausbeute erzielte an diesem Abend Jellina op de Hoek. Für die Dragon Trotters und Trainer Age Posthumus gewann sie zunächst mit dem zuletzt vor einem halben Jahr gestarteten Medon Real, der nach 500 Metern die Führung übernahm, die dem Italiener auch der auf der Schlussrunde immer besser auf Touren gekommene Willucio Toscana (Roland Hülskath) nicht mehr streitig machen konnte. Gleich im Anschluss siegte sie mit dem im siebten Anlauf seine Maidenschaft ablegenden Aflame Dragon vor dem durch eine Unsicherheit im ersten Bogen gehandicapten Navajo Lavec (Henk Grift).

Zweimal durfte auch Roland Hülskath zur Siegerehrung vorfahren. Während der Silberhelm mit dem von Marcel Hauber vorbereiteten Ymond B die Weichen bereits früh auf Sieg stellte, punktete er für Gerd Holtermann mit Eurofighter leicht und locker nach einem Rennen auf Warten.

Weitere Favoritensiege gab es durch den von Stefan Musga nach dem ersten Bogen an der Spitze installierten Shali's Timmy und durch die aus dem Quartier von Appie Bosscha kommende Gardy Burgerheide. Mit der Bahnspezialistin war Thomas Panschow in der 1. Wertung zum „NRZ-Profi-Cup“ in der Schlussphase turmhoch überlegen.

Nach total verbummelten anderthalb Runden ließ der von Richard Heynen aufgebotene Ueda Stardust von der Spitze aus wie vor zwei Wochen den in der Außenspur gefallenden Wish me luck in einem spannenden Finish erneut hinter sich. Simon Woudstra hielt sich für diese knappe Niederlage zum Abschluss mit der 153:10-Außenseiterin Yilla Boshoeve schadlos, die in der Distanz die sehr lange das Geschehen bestimmende Milka (Reinier Feelders) in den Griff bekam.

Volker Hohn